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3 people found this review helpful
2.0 hrs on record
Ich habe mich wirklich auf das Spiel gefreut & möchte es definitiv noch spielen. Leider ist die Performance jedoch ein großes Problem: Die konstanten FPS-Drops machen das Spielerlebnis für mich nahezu unerträglich. Dabei bin ich mit meiner Hardware weit über den Mindestanforderungen.

Andere Foren geben ebenfalls Aufschluss darüber, dass ich nicht der Einzige bin, der solche Probleme mit diesem Spiel hat. Da muss sich dringend was tun. Andernfalls wird es leider ein Refund.
Posted 7 November, 2024.
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573.1 hrs on record
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https://www.youtube.com/watch?v=mYhnCvfLSyM
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⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀—⠀⠀Bᴏɴғɪʀᴇ ᴏғ Dʀᴇᴀᴍs⠀⠀—




Posted 4 November, 2024. Last edited 4 November, 2024.
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8.4 hrs on record
Das Spiel ist ganz okay. Hat keinen wahnsinnig großen Wiederspielwert und ist, wenn man sich lang genug mit dem Spiel auseinandersetzt relativ einfach. Es bedarf kein großes strategisches Denken - nur den Willen zum grinden. Habe innerhalb von 10 Stunden 8 Raider auf Stufe 25 gebracht, indem ich non-stop Karawanen überfallen habe, die immer die gleiche Anzahl an XP für jeden Raider (Ob im Kampf beteiligt oder nicht) droppen. Negative XP-Skalierung gibts nicht. Und die Gegner sind - bis auf einem Hippo im Säuresee - immer die selben. Mal sind sie mehr, mal weniger gut gerüstet. Sie skalieren kaum mit deinem Level hoch und werden lediglich mit deinen "Fahndungslevel" ernüchternd stärker und zahlreicher.

Die Gruppenkomposition ist relativ egal. Du brauchst nur einen Tank, der am Anfang einen Taunt macht. Daneben 3 Typen mit Zweihandwaffen, bei denen alles in Hit% und Schaden investiert wird. In der Backline 4 Fernkämpfer, einer davon ein Medic, der den Tank ggf heilt. Rest DD`s. Dann noch Schwere Rüstung für Jeden und Tada: Das Spiel bietet keinerlei Herausforderung mehr. Ob man sich den repetitiven Grind hingibt, um die ganze Map einzunehmen, ist einem dann selbst überlassen. Die günstigen Nukes und chemischen Kampfstoffe, die mal eben die Hälfte einer Siedlung ausradieren, machen es einen zu einfach. Gelohnt hat es sich für mich nicht, weil dadurch keine Karawanen mehr gespawnt sind und ich quasi auf der Map auf mich allein gestellt war.

Der Endgame-Raid von der "Regierung" ist nicht sonderlich schwer. Vorallem nicht, wenn man nach 1-2 Wellen die Elite-Rüstungen für sich selbst verwenden kann.

Wenn man die "Zitadelle" einnimmt gibt es noch die Möglichkeit, dass Wasteland zu "regieren". Habe es aber irgendwie geschafft, dass ich von dieser Interaktionsmöglichkeit gesoftlocked wurde & werde keinen weiteren Playthrough starten, um herauszufinden was es damit auf sich hat.

Das Crafting, zerlegen von Ausrüstung, verbessern von Ausrüstung, sowie das ausbauen der "Heimbasis" ist relativ unnötig. Die Heimbasis ist gefühlt auch nur dazu gut, um passiv Ressourcen, XP und Moral zu generieren und unnötige Raider wegzuparken.

Für 3 Euro hatte ich aber alles in einem ein solides Spielerlebnis. Deshalb: Daumen hoch.
Würde jedem raten dieses Game aber nur im Sale zu kaufen.
Posted 2 July, 2024.
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18.0 hrs on record (16.7 hrs at review time)
Moonlighter ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Ich liebe den Artstyle, das Setting, den Soundtrack. Optisch und akustisch trifft es voll meinen Geschmack. Die unterschiedlichen Charaktere in Rynoka sind ganz nett gestaltet, obgleich die Konversationen & die damit einhergehenden Storyschnipsel auf mich etwas anspruchslos wirken. Es hat jedoch auch was gutes, dass Moonlighter nicht versucht mehr zu sein, als es eigentlich ist:

Ein 2D-Roguelite Dungeon-Crawler mit Shop-Mechanics, in welchem man seinen eigenen Laden in der Stadt verwaltet & Items, die man in allerlei Dungeons ergattert hat, versucht für den besten Preis zu verkaufen, um sich davon allerlei Shop-Erweiterungen, Ausrüstung, sowie "neue Händler" zu kaufen.

Soweit die Definition. Einen Haken gibt es dabei leider doch. 'Gar Mehrere:

1) Moonlighter konzentriert sich auf seine Shop-Mechanics. Am Anfang ist es noch relativ erfrischend, neu, interessant. Irgendwann kommt man aber, wie so viele, in die Versuchung, die besten Preise für jedes Item einfach zu ergoogeln, anstatt jeden Tag abzuwägen, ob man mal versuchen will, 10-20 Münzen mehr aus dem Kunden rauszuquetschen. Späterhin entwickelt sich jene Shop-Mechanic eher zu einen repetitiven Ärgernis. Es gibt keine Option mit den Kunden weiter zu feilschen; Es gibt eigentlich überhaupt nichts, was man wirklich tun kann, wenn man den Laden eröffnet & seine Ware ausgelegt hat. Das einzige was man tut: Hinter dem Tresen stehen, darauf warten das die Kunden sich endlich was nehmen und auf die A-Taste hämmern, sobald sie endlich mal den Tresen erreicht haben. Hin und wieder legt man im laufenden Betrieb neue Ware nach oder drückt "RB", um einen Dieb aufzuhalten... - Und das für gefühlte 5-10 Minuten. Langweilig!

2) Es gibt nur eine Hand voll Dungeons, die aber alle ihr ganz eigenes "Sujet" haben. Sie werden zwar zufällig generiert, haben aber immer gleiche Strukturen, die einfach durch-gewürfelt werden. Heißt: Betritt man einen Dungeon 2-3 mal, werden die Räume einen doch irgendwann sehr bekannt vorkommen.

3) Der Fakt, dass man Waffen, Rüstungen nicht einfach "so" upgraden kann, indem man den örtlichen Schmied einfach Geld in den Schlund wirft, sondern Items grinden muss, die für das Upgrade gegeben sein müssen, zwingt den Spieler dazu, ein und den selben repetitiven Dungeon gerne 10 mal durchzuwälzen. Langweilig!

Womit Moonlighter für mich punktet, ist das Kampfsystem - obgleich sehr simpel gehalten - und die Vielzahl unterschiedlicher Monster mit ihren Movesets. Auch die Bosskämpfe, fand ich sehr cool. Die haben mich oft nicht sonderlich gefordert, aber auch nicht total unterfordert.

Durchgespielt habe ich Moonlighter bis jetzt leider noch nicht. Das mag daran liegen, dass ich oft nach den zweiten Dungeon schon ein wenig die Lust daran verliere weiter zu spielen. Das Game ist dabei wirklich nicht schlecht - Ich schätze nur, ich bin nicht der richtiger Spieler dafür, da es mir wirklich an Geduld fehlt.
Wenn der Developer irgendwann eine "Speed-Up"-Option für den Shop programmiert oder ermöglicht, dass das ganze weiter automatisiert wird, würde ich es tatsächlich gern versuchen komplett durchzuspielen.

Posted 8 December, 2023.
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3.1 hrs on record
Ich habe Punch Club auf normalen Schwierigkeitsgrad durchgespielt, kann aber nicht behaupten wirklich Spaß daran gehabt zu haben. Es ist halb 3 am Morgen und ich frage mich immernoch warum ich mir das jetzt angetan habe.

Jede Aktivität in diesem Spiel wird wie bei einem Mobile Game mit einer Wartezeit versehen, während man nebenher darauf achten muss 4 Leisten mit den Bedürfnisse seines Charakters (Etwa Hunger, Energie, [...]) hochzuhalten. Das artet aber ziemlich schnell in eine Art Mikromanagement aus, weil der Charakter auch regelmäßig trainieren muss, um seine Attribute zu steigern & eben Geld verdienen sollte, um bspw. Nahrung zu kaufen - aber man dafür nur begrenzt Zeit hat pro Tag.

Das jede falsche Manövrierung durch die Map, dich u.U wertvolle Zeit kostet und das deine Attribute automatisch sinken, wenn du sie nicht trainierst, macht das Ganze nicht angenehmer.

An und für sich ein durchdachtes System: Es wird nur irgendwann einfach sehr langweilig jeden einzelnen Tag mit Arbeit, Training, Einkäufe und Bedürfnis-Management zu min-maxen. Genau genommen besteht 90% des Spiels nur daraus, weil die "Kämpfe" meist auch nur paar Minuten dauern.

...Womit ich beim Thema Kampf auch schon zum Kampfsystem komme:
Das Kampfsystem gestaltet sich auch ähnlich wie bei einem Idle-Mobile-Game. Dein Charakter und der Gegner haben jeweils ihre Attribute und können mit einer Liste an Fähigkeiten ausgestattet werden, die du dir vor Beginn des Kampfes auswählst. Dann klickst du auf "Start" und wartest. Das wars. Was ich davon halte, kann man sich glaub ich denken. Mehr in Tiefe gehen, will ich an der Stelle auch nicht. Ich muss lediglich anmerken, dass man sich sehr einfach verskillen kann und sich möglicherweise dadurch softlocken kann.

Zu guter Letzt die Story? Na ja. Man nehme: Ninja Turtles, Cobra Kai, Rocky Balboa, Street Fighter und Double Dragon, wirft es in einen Topf. Fertig. Nichts Originelles. Nur Haufenweise Spiele-, Pop-Culture- und Filmreferenzen mit schlechten Dialog. Die deutsche Übersetzung ist nämlich grottenschlecht und voller Rechtschreibfehler.
Posted 2 August, 2023. Last edited 2 August, 2023.
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17.6 hrs on record
Es liegt vielleicht weniger an PoE, sondern mehr an mir, aber ich konnte diesem Spiel leider nichts abgewinnen, obgleich ich es über die Jahre immer mal wieder versucht habe.

Bei mir persönlich fängt es schon an bei der Charaktererstellung, welche ich sehr fad' finde. Vergleichsweise sehr wenige Möglichkeiten seinen Charakter zu individualisieren. Grafik ist Geschmackssache. Mir persönlich gefällt sie vom Stil her nicht.

Ins Spiel eingetaucht, kann ich mit dem Kampf- und (insbesondere) Magie-System nicht viel anfangen. Musste lange Zeit nach irgendwelchen Builds suchen, um ein späteren Softlock entgehen.

Die Story, kann ich nicht wirklich bewerten, weil ich sie noch nie durchgespielt (geschweige denn durchgelesen) habe, doch ich kann versichern: Es werden mich in meiner Lebzeit keine 10 Pferde dazu bringen, dass jemals zu tun.

Ich lese gerne Bücher. Ich mag RPGs mit tiefgreifender Lore und neige auch meistens dazu sie zu komplettieren. Erkunde jede Ecke, mache jede Nebenmission. Bei PoE wird man aber sprichwörtlich mit Text erschlagen. Teilweise gibt es Dreizeiler, in welchen der Emote eines Nebencharakters mit Gestik und Mimik beschrieben wird, es wird viel zu viel wegen Kleinigkeiten um den heißen Brei gelabert und irgendwann erwischt man sich dabei, dass man 2-3 Stunden Spielzeit am Stück nur mit Konversation vergeudet hat. Konversation, die nicht mal wirklich Spaß gemacht hat. Das ist für mich wohl das Hauptmanko.

... Fühlt sich für mich einfach mehr an wie ein Visual Novel.
Posted 22 June, 2023.
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3.1 hrs on record (2.3 hrs at review time)
Ein einfacher Top-Down-Shooter mit einer kleinem Arsenal an Waffen und soliden Story, von dem der Entwickler mit einem Achievement indirekt aber anrät sie komplett zu überspringen. Das habe ich persönlich auch gemacht, weshalb ich die Story auch nicht tiefer beurteilen kann. Das was ich aber am Anfang mitbekommen habe, war aber soweit in Ordnung.

Das Game spielt sich genauso, wie es sich vermuten lässt und hat meine schlichten Erwartungen vollkommen erfüllt.
Stealth-Gameplay läuft einwandfrei, macht das Spiel um einiges einfacher. Wenn man später den Bogen bekommt, wird es fast schon zu einfach. Bedauerlicherweise bietet es nicht allzu viel Spielzeit. So ist man, wenn man sich gut anstellt schon in 3-4 Stunden damit durch. Für den Preis kann man aber wirklich nicht darüber meckern.

Der Soundtrack ist in Ordnung, passt zum Genre. Aber auch nichts weltbewegendes. Die Visualisierung ist schlicht schwarz-weiß gehalten - mit roten Akzenten fürs Blut. Muss gestehen, dass die Monotonie der Visuals halt echt stark dazu beigetragen haben, dass es relativ schnell langweilig wurde.

Weitere Mankos wären, dass es nicht vollkommen frei von Bugs ist: So bleibt man gerne mal bei Steinformationen oder Pferden stecken und muss - wenn man kein Dynamit hat, um sich selbst umzubringen - das Spiel reloaden, womit man aber alle zuvor gekauften upgrades verliert.

Ebenso nervt, dass man sich sehr einfach soft-locken kann, wenn man kurz nicht darüber nachdenkt, wie man seine Ressourcen nutzt. Beispiel-Situation: Dynamit um eine Zelle zu sprengen. Ich habe mir vor dem Level ein Upgrade gekauft, womit man das Dynamit nicht mehr wirft, sondern an eine Ratte bindet. Hab das aber nicht so ganz gecheckt und versucht die Lunte aus der Entfernung 'gen Zell zu werfen.
Ende vom Lied war: Hab mich fast selbst in die Luft gesprengt, weil die Ratte mit dem Dynamit attached unter meinen Füßen platziert wurde und war danach soft-locked, weil es nirgendswo noch Dynamit zu aufheben gab, zum weitermachen. Also: -> Reloaden -> Alles Upgrades verlieren -> 20 Minuten zurück geworfen. Muss nicht sein, war aber ein Stück weit eigene Dummheit.

Tl;Dr
Nicht das beste Spiel der Welt, aber es hält zu 100% was es verspricht. Guter Soundtrack, langweilige Visuals, nervige Bugs, die einen bei falsche Positionierung soft-locken können und dich in Fortschritt zurückwerfen, weil man neustarten muss.
Posted 5 March, 2023.
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10.1 hrs on record
Bin als WoW:Classic Veteran nach New World geflüchtet, da mir der Artstyle sehr zugesagt hat und meine Erwartungen an einem Unternehmen wie Amazon, welches schier einen unendlichen Geldquell besitzt, recht hoch waren.

Eventuell hab ich meine Erwartungen 'gar zu hoch geschraubt, weil New World mich letztlich enttäuscht hat.

Angefangen mit einem gewaltig guten Einstieg: Eine hervorragende Cinematic die einen interessanten Handlungsstrang vorgibt und mit einem coolen Tutorial gekoppelt ist, geht es nach einigen Stunden, nachdem man auf die Spielwelt geworfen wird, ziemlich bergab.

Ein enttäuschender Charakter-Creator, der selbst gegen manch' ein F2P MMORPG abstinkt.

Uninteressante Dialoge mit NSCs ohne Konsequenzen (Nur 1-2 Zeiler), kein Handel mit NSCs möglich, um überflüssigen Plunder loszuwerden.

Internationale Server und damit einhergehende Sprachbarrieren im Voice- und allg. Chat - Warum keine länderspezifischen Server?

Redundantes, langweilig werdendes farmen von Ressourcen. Hat man kein Spaß daran, hat man Pech, weil (fast) jede Interaktion mit der man Ressourcen gewinnt/umwandelt "gelevelt" werden muss und mit einen Timer versehen ist. Heißt im Umkehrschluss: Gewisse Bäume, Erze, Kräuter, [...] sind hinter einer Levelanforderung gelockt. Aufsteigen dauert teils ewig und Ressourcen sind unter den Spielern contestet. 'Ne Aufgezwungene Wirtschaftssimulation eben. Mir hunderttausend mal beim Holz hacken ein Timer reinzuziehen, um in 10 Jahren ein Level 200 Holzfäller zu sein, der sich nur vom Level 1er unterscheidet, weil er paar größere und härtere Bäume fällen kann, ist mir echt nicht meine Zeit wert.

Es gibt nur Fetch-Quests, wo du den Dialog mit 'nem NSC suchen musst und Quests, die dich zum Arsch der Welt schicken zum Ressourcen sammeln, Gegner töten und Gegner töten, um ihre Ressourcen sammeln. Die Strecke zum Questziel geht dein Charakter gemächlich in 5-10 Minuten zu Fuß. Daher muss man sich immer eine Platte machen, in welcher Reihenfolge man die Quests am besten angeht, um nicht zu viel Zeit mit hin- und herlaufen zu verschwenden. Immerhin hat man ja - für den Abschluss der Quests - zu allem Überfluss auch noch den Weg ZURÜCK. Wer glaubt, dass jede Quest an einen Handlungsstrang gebunden ist, der wird enttäuscht. Man wird nur mit ein wenig XP, Faction-XP, Gebiets-XP und Geld abgespeist.

Habe das Spiel schon bei Beginn der Beta gespielt und wirklich besser geworden ist es seither nicht. Kann mich unter solchen Bedingungen auch einfach nicht dazu zwingen mich bis zum Maxlevel hochzuquälen, um das sagenumwobene "Endgame" zu genießen. Gibt dutzende Stimmen, die besagen, dass die Raids fürn' Arsch sind.

Und wenn man nicht wirklich auf PvP steht, dann hat man 'eh gelitten, weil die Factions mitsamt ihrer Gildenkriege ein großer Bestandteil des Spiels sind.

Kann sein, dass New World einfach nichts für mich ist. Für Leute, die auf fast schon übertrieben grindlastige Spiele stehen, ist das schon eher was.

Posted 10 March, 2022.
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19.3 hrs on record (19.2 hrs at review time)
The Binding of Isaac ist vergleichbar mit einem Twin-Stick Bullet Hell Shooter, wo der Raum indem man sich befindet sehr eng gehalten ist. Hinzu kommen dutzende Steine/Felsbrocken, Scheisshaufen, Schluchten und andere Hindernisse, die dich in jedem Raum stark in deiner Bewegung einschränken.
Die Gegner, die sehr oft einfach über die Hindernisse hinweg fliegen können, flankieren einen dann gerne von allen Seiten, machen Schaden bei bloßer Berührung oder indem sie Projektile auf dich schmeißen. Oft können die Projektile der Gegner - wie sie selbst - einfach über die Hindernisse fliegen und haben - je nachdem mit wem mans zu tun hat - noch ein Explosionsradius und andere Gimmicks. Gegner sind öfters mal zu einem halben Dutzend an der Zahl vertreten, brauchen 2-3 (oder mehr) Treffer um zu sterben und haben gerne auch passive Effekte ala "Bei Tod, spawne 2 weitere Gegner" oder "Wenn du mich nicht tötest, huste ich alle 5 Sekunden ein neues Vieh hervor".

Wegen dem Ranz, kann Schaden manchmal - egal wie sehr man sich auch anstrengen mag - nicht vermieden werden. Da muss man beten, dass RNG-Jesus einen huldig ist und dich mit paar Herzen segnet, damit man seine mickrigen 3 Herzcontainer, die man zu Anfang leider nur hat, wieder füllen kann.

Und wo wir schon von RNG sprechen: Das ganze Spiel basiert darauf. Der Zufall bestimmt was du in den Shop findest, welche Items die Bösse droppen, welche Items in den Schatzräumen sind, ... ob Gegner dir Herzen, Bomben, Schlüssel oder Münzen fallen lassen, oder eben Scheisshaufen und Felsen, wenn du sie zerbombst.

Sehr oft bekommst du aber nur Items die dir überhaupt nichts nützen, kannst nirgendswo auch nur ein halbes Herzstück finden, wenn du gerad' mal wirklich ne Heilung benötigst oder kriegst einfach kein ersehntes "Power-Up", weil dir das Game einfach keine Schlüssel (für die Schatzräume, Shops, etc. ) in die Wege legt.
Dann stirbst du, weil du dich dumm treffen lassen hast oder keine Ausweichmöglichkeit hattest ODER weil du - mit dem was dir gegeben oder nicht gegeben wurde - kaum imstande warst die Gegner in ihrer Masse zu besiegen.

Ich persönlich habe auf 20 Runden vielleicht einmal eine dabei, wo ich zur Abwechslung mal gutes Zeug zusammenkratze und mich nicht um einer Sackhaaresbreite vom Tod entfernt von Etage zu Etage quälen muss.

Das Game fordert, belohnt aber zu 90% der Fällen nur mit Frustration. Sicher empfindet es nicht jeder so, ... aber wenn man mit den Genre nicht allzu vertraut ist bzw nur selten Spiele dieser Sorte zockt: Lass es besser.


Posted 21 January, 2021.
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168.9 hrs on record (16.6 hrs at review time)
Early Access Review
Geiles Setting, sehr schöne Pixelarts und sehr viel ungenutztes Potential.
Wenn ich das Spiel mit wenigen Sätzen beschreiben sollte, dann würde ich sagen, dass es so eine Art runden- bzw tickbasiertes Diablo mit Pixelgrafik ist, dass einem eine gute Herausforderung gibt, aber es einem an manchen Ecken ein Ticken ZU "schwer" macht.

Ich rede über Features wie: Du kannst nur an Betten speichern, die SEHR dünnt gestreut sind und oft auch kosten. Das der "Fog of War", denn man durch mühevolles erkunden beseitigt, nach einigen Ingame-Stunden einfach wieder auftaucht. Das jedes halbwegs nützliche Item verdammt teuer ist, es Ewigkeiten braucht etwas anzusparen, die Händler einfach alle verschiedene Ankaufpreise für alles haben, weshalb man zu Anfang immer durchs Dorf gurken muss, um den besten Abnehmer zu finden etc.
Der Dev erwartet sich durch solche Features wohl eine bessere "Immersion" und nimmt auch hin, dass es für die Meisten das Spiel eher lästig macht.

Wer beim Kauf erwartet, dass er ein Rogue-Like RPG mit geiler Story und viel Dungeon-Crawl-Gedöhns bekommt, wo man jede Stunde bessere Ausrüstung findet, während man hochgrindet. Naja ... der hat sich mächtig geschnitten.
Stattdessen kann man sich darauf gefasst machen stundenlang dabei zuzusehen, wie der vorgegebene Charakter in der tickbasierten Spielewelt - die zu 90% nur aus Wald und Freifläche besteht - von Feld zu Feld hüpft, um hoffentlich irgendwann auf paar Schläger oder Wölfe zu stoßen, die dich dann hoffentlich nicht rasieren und somit zum letzten Schlafplatz zurückwerfen. Dann wird zum Dorf zurückgehüpft, der meist mickrige Loot für paar Almosen verkauft und joa, ... das macht man dann gern solange bis man genug Level aufgestiegen ist oder genug Kröten für bessere Ausrüstung aufgetrieben hat. Dann kann man mal darüber nachdenken die Dungeons zu erkunden, die meist recht kurz sind und nur zu einem halben Dutzend an der Zahl existieren.

Für die ersten Stunden an denen man sich ans geile Setting und den schönen Pixelarts ergötzt ist das noch erträglich - irgendwann wird das aber unglaublich langweilig. Und wenn man dann noch stirbt und die ganze Kacke wieder von vorne machen muss, wünscht man sich, dass man lieber was anderes mit seiner Zeit getan hätte.

Wünschte nur, dass sich jemand anderes dem Spiel annehmen würde, da die Richtung, die das Game einschlägt mir absolut nicht gefällt. Laut Aussagen, will man genau das, was ich hier als so abartig lästig empfinde genauso beibehalten.
Wer auf ein Koop-Modus hofft und Crafting und Housing-Elemente und allgemein mehr Interaktion mit der Spielewelt sehen möchte, der kann lange träumen. Wird niemals implementiert.

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UPDATE 2023: Selbst nach all der vergangenen Zeit fühlt sich Stoneshard wie eine riesige Zeitverschwendung an. Ich versuche WIRKLICH dieses Spiel zu mögen, aber 4 mal für 10 Minuten hin und her zu rennen, um sich in der Taverne zu heilen, weil die RNG einem nach 'nem Kampf im Dungeon nicht hold ist, um dann 400 Goldstücke zu bekommen mit denen sich effektiv nichts brauchbares kaufen lässt... ist echt ernüchternd.

Vor allem in Anbetracht dessen, dass man das ganze noch 20 mal machen darf, um den Ruf vom Dorf hochzugrinden.

Das tick-basierte fortbewegen dauert viel zu lange. In der Wildnis gibts nicht zu sehen bis auf die paar Räuberlager. Save-System immer noch Scheisse.

Solange die "Features" bestehen bleiben, die mir und vielen anderen ein Dorn im Auge sind, werde ich bedauerlicherweise von Stoneshard fernbleiben. Schade eigentlich, weil ich die Lore und den Artstyle wirklich sehr mag.

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UPDATE 2024: Ich habe dem Ganzen erneut eine Chance gegeben und bin mittlerweile positiv überrascht. Angefangen mit einem Zweihand-Axt Build in schwerer Rüstung, der ziemlich gefloppt ist, bis hin über zu einem RoT EInhandschwert Build habe ich so einiges ausprobiert und versucht so viel aus meinen Spielerlebnis auszureizen wie nur möglich. Und zugegeben: Ich hatte zum ersten Mal mächtig Spaß dabei. Deshalb nun ein "Daumen hoch" der mit Vorsicht zu genießen ist.

Ich habe aber dieses mal versucht mich weniger "blauäugig" an das Spiel heranzutasten. Habe Wiki-Text über Wiki-Text gelesen & auf Webseiten wie Reddit allerlei Diskussionen über verschiedene Charakter-Builds und das Balancing inhaliert und alles an unnützen Wissen über dieses Spiel aufgesaugt, was ich greifen konnte.

Das Problem an Stoneshard ist leider immernoch, dass es den Spieler kein bisschen an die Hand nimmt, obwohl jeder Spieldurchlauf von Anfang bis Ende gut durchdacht werden sollte. Nicht jeder Charakter macht für jeden Build Sinn. Verskillt man sich, gibt es keinen Weg seine Attributspunkte und Fähigkeitspunkte zurückzusetzen. Hat man also seine FP bereits in mehrere Waffenbäume gleichzeitig & seine AP ohne Schwerpunktgebung verteilt, kann man fast schon neu anfangen, weil man dadurch kaum fürs Mid/Engame gewappnet sein wird.

Neben der akkuraten Verteilung der AP & FP auf das was man mit seinen Charakter auf lange Sicht anstrebt, sollte man auch anstreben, sein Gear so anzupassen, wie es für den geplanten Charakter am zweckmäßigsten erscheint. Möglichst schwer & möglichst hohe Schutzwirkung ist nicht immer zwingend besser. Manchmal bietet eine mittlere Rüstung mit Physical Resistance Verzauberung auch eine höhere Schutzwirkung und manchmal ist eine leichte Rüstung, die eine hohe Ausweichchance bietet, der beste Weg!

... Um jedoch herauszufinden, was das beste für dich und dein Build ist, muss man das Spiel ähnlich wie bei Battle Brothers nahezu studiert haben. Man muss verstehen wofür jede einzelne Variable in deinem Charaktersheet gut ist, welcher Skillstree & welche Fähigkeiten deinen Build am ehesten schmeicheln, sich für seine Fähigkeiten eine Art "Rotation" ausdenken. (Wann macht welche Haltung Sinn? Wann macht welches Manöver Sinn?) Ein breitgefächertes Wissen über das Spiel, Enchantments, Combat Formulas & etliche Cheese-Starts (Bspw: Im Wachhaus von Osbrook Bogen und Armbrust mit STRG + Klick aus der Kiste werfen und mit SPACE die Munition aufnehmen, die dann nicht als geklaut gilt - für zusätzliche 200 Ocken) können jegliche Startschwierigkeiten aus der Welt schaffen.

Ebenso ist Cheat Engine mit seinem Speedhack ein Must-Have, um die grauenhaften Wanderungen zwischen Stadt & Dungeon zu verkürzen.

Klingt nach ziemlich viel, um ein optimales Spielerlebnis zu schaffen? Ja, würde ich zustimmen.

Wie BattleBrothers ist Stoneshard wohl einfach ein Nischen-Game, dass nicht für die breite Masse geschaffen wurde und bisher über kaum QoL Features verfügt. Wer keine hohe Frustrationstoleranz mitbringt und keine Lust hat sich mit allen "Hidden Mechanics" & Variablen zu beschäftigen, dem wird Stoneshard nicht zusagen. Für solche Leute bräuchte es einen "Easy Modus", wo man einfach Jederzeit mit F5 speichern kann.

Ich glaube nämlich nach wie vor, dass es das Save-System ist, welches viele davon abhält Stoneshard wirklich zu mögen. Ich sehe mich nämlich oft auch nicht dabei, den selben Dungeon ein zweites Mal zu bestreiten - weil ich eben Pech hatte - und lasse es für den Tag dann lieber erstmal ruhen. Zu viele Patzer, zu oft hintereinander verfehlt, "Verwirrung" lässt mich in eine Falle reinstolpern, Gegner hat gecrittet. Ich blute wegen einem Wolf für gefühlt 10 Ticks und habe meine Bandagen schon aufgebraucht. Gerade am Anfang ist man sehr anfällig dafür für Kleinigkeiten, die man nicht kontrollieren kann, aus dem Spiel genommen zu werden.

Es kann auch nicht der Anspruch sein, dass ich Third-Party Programme wie Cheat-Engine nutzen muss, um das Spiel in einem annehmbaren Tempo zu spielen! Darüber klage ich seit Jahren. Eventuell einen Turbo-Button einführen, der die Spielgeschwindigkeit verdoppelt oder vervierfacht? Die Karawane im DevLog hin oder her. Bis man die freischaltet dauert es eine Weile & man kann damit auch nicht überall hinreisen.

Posted 30 December, 2020. Last edited 17 March, 2024.
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